Robert Merkel Bau GmbH
mit Freude am Handwerk


„Es ist uns wichtig, die Balance zwischen Menschen und Natur
- Kosten und Nutzen - Sinn oder Unsinn im Visier zu haben“

Was ist ein Sonnenhaus?


Ein Sonnenhaus wird mehrheitlich zwischen 50% bis maximal 100% ganzjährig von der Sonne mit Energie versorgt. Und dies im Bereich Warmwasser (Brauch- und Heizenergie) und Heizungswasser.
Erforderlich ist eine Kollektorfläche von 30 bis 70 m². Sie soll möglichst steil nach Süden geneigt sein, so dass auch im Winter gute Erträge erzielt werden können. Die verbleibende Dachfläche kann mit einer Photovoltaikanlage zur solaren Stromgewinnung bestückt werden.

Herzstück ist ein großer Solarspeicher: Ein großer Solarspeicher mit integriertem Warmwasserboiler speichert die Solarwärme für Heizung und Warmwasser über mehrere Tage oder sogar Wochen. Das Speichervolumen wird bei Sonnenhäusern mit einem solarem Deckungsgrad von 50 bis 80% mit 150 bis 250 L pro qm installierter Kollektorfläche ausgelegt. Bei völlig solarbeheizten Häusern werden noch größere Speicher in der Größenordnung 40 m³ benötigt. Günstig für eine gute Temperaturschichtung ist eine schlanke Form.
Bevorzugt kommen zweigeschossige Kombispeicher mit zweistufiger Be- und Entladung zum Einsatz. Die Beladung kann durch interne oder externe Wärmetauscher erfolgen.

Anstelle des Innenboilers ist auch die Trinkwassererwärmung über eine Frischwasserstation möglich. Die Aufstellung des Speichers im Wohnbereich ermöglicht einen nahezu verlustfreien Betrieb der Solaranlage, da die Speicherabwärme voll der Raumheizung zu Gute kommt.
Funktionsprinzip Wärmespeicher

Die Nachheizung mit Biomasse

Eine Biomasseheizung (Stückholz oder Pellets) stellt die ideale Ergänzung zur Solaranlage dar. Holz ist gespeicherte Sonnenenergie und verbrennt CO2- neutral. Bei Sonnenhäusern ist der Brennstoffbedarf sehr gering. In Kombination mit dem großen Pufferspeicher muss daher nur selten nachgeheizt werden.
Als zusätzliche Wärmequelle reicht oft ein Kamin- oder Kachelofen mit Wassereinsatz. Dieser sollte eine hohe wasserseitige Leistung bei moderater Wärmeabgabe an den Raum haben. Noch mehr Komfort bietet ein Holzvergaserkessel, der einen größeren Füllraum hat, oder eine vollautomatisch arbeitende Pellet-Zentralheizung.
Biomasseheizung

"Sonnenwand" bei Bedarf

– Flächenheizung als unsichtbare Heizfläche aus Kupfer- bzw. Verbundrohrregistern in Wänden und Böden geben ihre Wärme in Form von langwelliger Strahlung gleichmäßig an den Raum ab und sorgen für ein behagliches Wohnklima. Wandheizungen sind gut regelbar und kommen mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus. Sie sind als Unterputz-Register oder montagefertige Trockenbaupaneele erhältlich.
Funktionsprinzip Sonnenwand